Dieses Licht (fürs menschliche Auge nicht sichtbar) durchdringt unseren Körper. Abhängig von der Dichte, durchdringt diese Strahlung, den Körper nicht gleich gut. Das bedeutet Knochen werden anders dargestellt wie z.B. normales Gewebe. So entsteht ein Röntgenbild.
Wenn ein Elektron an einem grossen Atomkern vorbei fliegt wird es in der Flugbahn abgelenkt. Dabei entsteht Bremsstrahlung (Röntgenlicht).
Computertomographie (CT)
Wenn jetzt dieses Licht (Röntgen) und der Detektor rund um unser Köper dreht, kann Scheibe für Scheibe ein Bild erzeugt werden. Rechnerisch werden die Scheiben dann zu einem dreidimensionalem Bild zusammengefügt. Das nennt man Computertomographie (CT)
Szintigraphie (z.B. SPECT Kamera)
Ein Szintilator ist ein sehr empfindlicher Detektor. Wenn man einem Mensch radioaktives Iod (I-131) gibt, landet es "nur" in den Schilddrüsen. Jetzt kann man mit diesem Detektor, ausserhalb des Körpers, sehen woher die Stahlung vom Iod her kommt (siehe Bild rechts).
Wenn nun der Detektor ebenfalls um den Mensch kreist kann ähnlich wie beim CT ein dreidimensionales Bild erstellt werden.
Nuklearmedizin-berlin.de SPECT Kamera
Positron Emmision Tomographie kombiniert mit Computertomographie (PET- CT)
PET-CT ist eine kombination beider Ideen (CT und Szintigraphie)
Wenn man als Beispiel Fluor (F-18) mit Zucker verbindet, transportiert der Zucker das (F-18) in das Gewebe was aktuell am meisten Energie (Zucker) verbraucht. Das ist unter anderem bösartiges Tumorgewebe.
Das heisst wenn jetzt der CT Detektor um den Mensch kreist, kann ein dreidimensionales Bild von möglichen Ablegern von Tumorgewebe gemacht werden.
Funktioniert völlig ohne Strahlung und verursacht deshalb keine Dosis.
Das Ein- und Ausschalten von einem sehr starken Magnetfeld hat auf das Gewebe eine ausrichtende Wirkung. Abhängig von der Gewebeart dauert das zurückfallen in die ursprüngliche Ausrichtung unterschiedlich lange (wenige ms).
So kann ebenfalls ein dreidimensionales Bild generiert werden.